Der Winter naht, und plötzlich kann es ganz schnell gehen. Wenn der erste Kälteeinbruch da ist, sollte jedes Auto längst winterfest sein.
Am wichtigsten: Winterreifen. Ab einer Außentemperatur von sieben Grad empfehlen Experten bereits den Wechsel. Die Gummimischung bleibt auch bei niedriger Temperatur elastisch und bietet dem Reifen damit mehr Halt. Ein großer Vorteil nicht nur bei Schnee, sondern auch bei Kälte und Nässe.
Die typischen Herbstgefahren: Nebel und Aquaplaning. Deshalb werden mindestens vier Millimeter Reifenprofil empfohlen. Sollte die Lenkung wegen Aquaplaning nicht mehr reagieren gilt: Halten Sie die Lenkung gerade, gehen Sie vom Gas und treten Sie die Kupplung. Nicht bremsen.
Auch bei Auftauchen einer Nebelwand muss das Tempo drastisch reduziert und die Geschwindigkeit der Sichtweite angepasst werden. Sieht man nur 50 Meter weit, darf nach dem Gesetz höchstens mit Tempo 50 gefahren werden. Erst wenn die Sichtweite sogar unter 50 Metern liegt, darf die Nebelschlussleuchte eingeschaltet werden.
Der ADAC gibt weitere Empfehlungen, um seinen Wagen winterfest zu machen:
Bei Sonderangeboten von Reifenhändlern oder Werkstätten sollte man nach dem Herstellungsdatum fragen oder auf die so genannte DOT-Nummer am Reifen achten. Die letzten vier Stellen der DOT-Nummer geben Auskunft über das Alter des Reifen. Die letzten beiden Ziffern stehen für das Jahr, davor steht die Woche. 1701 bedeutet folglich, dass der Reifen 2001 in der 17. Woche produziert wurde. Montage, Ventile und Auswuchten werden meist extra berechnet. Am besten fragt man nach einem Komplettpreis.