Alle zwei bis drei Minuten bricht in Deutschland ein Dieb in ein Haus ein. Beugen Sie dem vor: lassen Sie Nachbarn nach Ihrem Haus sehen, täuschen Sie Ihre Anwesenheit vor und katalogisieren Sie Ihre Wertsachen. Am gefährlichsten ist nach wie vor die Urlaubszeit.
Wohnungen stehen leer, sind oft schon von weitem an vollen Briefkästen erkennbar und erleichtern den Einbruch. Schutz sollen die folgenden Tipps geben. Sie sind eine Zusammenfassung von Empfehlungen, die von der Polizei oder Sicherheitsexperten gegeben werden.
- Täuschen Sie Anwesenheit vor: Ein voller Briefkasten, der nicht gemähte Rasen machen sonst klar: Hier ist niemand zu Hause. Die Gelegenheit für einen Einbruch! Schutz - Experten raten dazu, die Zeitung für die Zeit abzubestellen. Die Post sollte möglichst hinterlegt werden. Oder Sie bitten Nachbarn oder Freunde, Ihren Briefkasten zu leeren.
Kleben Sie keine Nachricht für den Postboten an die Tür. Wenn möglich sorgen Sie dafür, daß in unregelmäßigen Abständen die Rollläden bewegt werden und das Licht an und aus geht.
Hierfür gibt es heute passende Anlagen, die mit Zeitschaltuhr arbeiten.
- Informieren Sie Ihre Nachbarn: So wissen Ihre Nachbarn und Freunde, wann Sie wieder nach Hause kommen und wie Sie erreichbar sind. Denken Sie daran, Ihre Nachbarn zu informieren, wenn Sie eine automatische Beleuchtung im Haus haben. So vermeiden Sie unnötige Sorgen.
- Engagieren Sie einen Haushüter: Dieser Service kostet Sie ab 40 Euro pro Tag. Dafür haben Sie einen Profi in Ihrem Haus. Und der ist bis auf einige wenige Stunden immer vor Ort. Informationen über seriöse Anbieter gibt es beim Verband Deutscher Haushüter-Agenturen (VDHA).
- Schalten Sie Ihren Anrufbeantworter ab: So kann ein Dieb sich nie sicher sein, ob Sie wirklich verreist sind
- Machen Sie es Dieben schwer: Die Statistik zeigt, dass Einbrecher großen Aufwand meiden. Wenn sie es in fünf Minuten nicht geschafft haben, in die Wohnung zu kommen, geben sie in der Regel auf, um nicht entdeckt zu werden. Sichern Sie Ihr Heim deshalb mit massiven Schlössern. Und: Eine Alarmanlage verhindert zwei von dreimal einen Einbruch. Schutz kostet, zahlt sich aber auch aus.
- Katalogisieren Sie Ihre Wertsachen: Im Fall der Fälle ist es für die Polizei hilfreich, wenn Sie detaillierte Unterlagen über die gestohlenen Wertsachen haben. Dies gilt z.B. für Schmuck, Uhren, Bilder, teure Geräte und Fotoapparate. Verwahren Sie die Liste außerhalb Ihrer Wohnung.